Wie professioneller Druck deine Karriere voranbringt
Professioneller Druck oder lieber digital? Ein Großteil der Unternehmen räumt Bewerberinnen und Bewerbern mittlerweile die Option ein, sich per E-Mail oder auch mithilfe eines Formulars auf eine Stelle zu bewerben. Die Vorteile der Online-Bewerbungen sind klar: Sie sind einfach zu handhaben, Daten lassen sich schnell weiterverarbeiten oder teilen und sie schonen die Umwelt. Doch es gibt noch immer zahlreiche Firmen, in denen die klassische Bewerbung in Papierform geschätzt wird. Aber lohnt es sich gerade hier ein wenig tiefer in die Trickkiste zu greifen und die eigenen Bewerbungsunterlagen professionell drucken zu lassen? Wie wichtig ist in Zeiten der doch standardisierten Bewerbungsverfahren der erste Eindruck und wie finde ich den passenden Druckdienstleister für die eigenen Bewerbungsunterlagen?

Professioneller Druck: Der erste Eindruck macht den Unterschied
Lange war es eine Art ungeschriebenes Gesetz, dass bei den Bewerbungsunterlagen jedes Detail stimmen muss. Immerhin war der erste Eindruck entscheidend. Heute drängt sich immer häufiger der Gedanke auf, dass sich daran vielleicht etwas geändert haben könnte. Allzu gern wird hier auf harte Fakten wie Abschlüsse, Empfehlungen und Zeugnisse verwiesen. Doch dem ist nicht so. Der erste Eindruck, den eine Bewerbung hinterlässt, ist oftmals ausschlaggebend dafür, wie mit dem Bewerber verfahren wird. Die Gründe hierfür liegen in der Psychologie.
Anhand des Fotos und der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen lernen Unternehmen potenzielle neue Mitarbeiter zum ersten Mal kennen. In diesem Moment greift das Gehirn automatisch auf Stereotype zurück. Die damit einhergehenden Vorurteile tragen unbewusst dazu bei, ob ein Bewerber gute Chancen hat, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden oder nicht. Bei der Zuordnung zu Stereotypen und damit einhergehenden Vorurteilen spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. So genießen beispielsweise auch kulturelle Vorurteile oder Erwartungen Aufmerksamkeit.
Bereits durch die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen kann mit solchen Vorurteilen und Stereotypen aufgeräumt werden.
Bewerbung in Papierform bei KMU weiterhin hoch im Kurs
Ob auf ein Stellenangebot ein professioneller Druck eingereicht werden muss oder ob eine Online-Bewerbung gewünscht ist, muss individuell geprüft werden. Unternehmen weisen darauf in der Regel explizit im Stellenangebot hin. Hier finden sich auch Angaben dazu, welche Unterlagen eingereicht werden müssen.
Während in großen Unternehmen die Online-Bewerbung definitiv auf dem Vormarsch ist, weil sie es Personalern erleichtert, einen Teil des Auswahlprozesses zu delegieren, agieren kleine und mittelständische Betriebe anders. Hier darf die Bewerbung gerne gedruckt sein.
Welche Dokumente verdienen professionellen Druck?
Bei der gedruckten Bewerbung handelt es sich im Grunde um die eigene Visitenkarte. Welche Dokumente professionell gedruckt werden, ist sicherlich immer die Entscheidung des Bewerbers. Allerdings sollte man sich hier auch vor Augen führen, dass eine gedruckte Bewerbung immer eine Form von Wertschätzung ist.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen beim Druck der Lebenslauf und das Anschreiben. Bei Zeugnissen, Zertifikaten und Ähnlichen ist klar, dass es sich um Kopien handelt, bei denen durchaus kleinere Druckschwächen weniger problematisch sind. Lebenslauf und Anschreiben sollten aber makellos sein. Das Gleiche gilt übrigens auch für das Deckblatt. Hier wird bei guten Bewerbungen gern mit einem ausdrucksstarken Foto gearbeitet. Dieses sollte natürlich kontrastreich und klar gedruckt sein. So hinterlässt es keinen guten Eindruck, wenn die Druckfarbe etwa nachgelassen hat oder wenn Bildteile verschwommen sind.
So wichtig wie die Druckqualität der Bewerbungsunterlagen ist übrigens auch die Bewerbungsmappe, die Anwendung findet. Diese sollte ebenso durch das Material und Design überzeugen. Wichtig ist aber auch eine wertige Haptik, sodass sie gut in der Hand liegt.
Der richtige Druckdienstleister für die eigene Bewerbung
Damit ein professioneller Druck wirklich überzeugt, muss natürlich auch der passende Dienstleister gefunden werden. Die Auswahl an Druckdienstleistern ist riesig. Bei der Entscheidung für einen Anbieter sollten mehrere Faktoren ins Auge gefasst werden:
Leistungsumfang:
- Wichtig ist das genaue Angebot des Dienstleisters.
- Reiner Papierdruck oder individuelle Gestaltung/Druck von Bewerbungsmappen möglich.
Papierarten (Grammatur):
- Prüfen Sie die verfügbaren Papierarten.
- Dickeres Papier (höhere Grammatur) wirkt hochwertiger als Standard-Kopierpapier.
Drucktechnologie:
- Die meisten Dienstleister nutzen Digitaldruck.
- Digitaldruck ist für Bewerbungsunterlagen ausreichend und liefert gute Ergebnisse.
Preise:
- Die Kosten sind ein wichtiger Faktor.
- Größere Anbieter sind oft günstiger, bieten aber meist keinen persönlichen Service.
Lieferzeit:
- Die Dauer des Drucks ist entscheidend.
- Lieferzeiten variieren stark zwischen den Anbietern (von wenigen Tagen bis zu zwei Wochen).
Von der Menge abheben
Professioneller Druck bietet die Gelegenheit, sich von der Masse an Bewerbern abzuheben. Dabei kommt es vor allem auf Details an.
Ein individuelles Layout sowie eine individuell gestaltete Bewerbungsmappe helfen dabei, zu zeigen, dass die eigene Bewerbung aufwendig erstellt wurde und suggerieren den Personalern zudem ein hohes Maß an Wertschätzung gegenüber dem Unternehmen.
Das sind Aspekte, die auch in Zeiten von Online-Bewerbungen gern gesehen werden.

Bildquelle: erstellt durch Gemini
